Ziele des Bio-Wärme-Verbandes Niederösterreich

aboutpixel.de / Holzstapel © Robert Schmetz

Emissions- und Luftreinhaltevorschriften, Feinstaub und NOx, Asche und Abfallwirtschaft, Brennstoffqualität und Waldhackgutpreise, Arbeitssicherheit und Brandschutz, TRVB, ÖNORMEN und technische Regelwerke, Wärmemessung und Eichwesen, Wärmelieferverträge und Preisindexierung, Energieeffizienz, Preistransparenz und Meldepflichten, Förderungen, Nachhaltigkeitsanforderungen, technische Anlagenoptimierung, Instandhaltung, Ersatzteile, Versicherungen, Digitalisierung, wirtschaftlicher Anlagenbetrieb und Kundenzufriedenheit – die Anforderungen an den Betrieb von Biomasse-Nahwärmeanlagen werden zunehmend vielfältiger und komplexer.

Neben landesrechtlichen Bestimmungen gewinnen dabei bundesrechtliche und europäische Vorgaben immer stärker an Bedeutung. Änderungen im Energie-, Umwelt-, Förder- und Wirtschaftsrecht können unmittelbare Auswirkungen auf den laufenden Betrieb und die Wirtschaftlichkeit der Heizwerke haben.

Der BIO-WÄRME-VERBAND Niederösterreich unterstützt seine Mitglieder dabei, relevante Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, Informationen praxisgerecht aufzubereiten und Erfahrungen zwischen den Heizwerkbetreibern auszutauschen. Fragestellungen, die mehrere Betreiber betreffen, sollen gebündelt und gemeinsam bearbeitet werden.

Ein wesentliches Ziel des Verbandes ist es außerdem, die Interessen der Biomasse-Nahwärmebetreiber gegenüber Behörden, Politik, Interessenvertretungen und Fachorganisationen einzubringen. Themen, die nicht auf Landesebene gelöst werden können, werden gemeinsam mit der ARBEITSGEMEINSCHAFT BIOMASSE NAHWÄRME (ABiNa) auf Bundesebene weiterverfolgt.

Gleichzeitig wollen wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern die Zukunft der regionalen Bio-Nahwärme aktiv mitgestalten. Biomasse-Nahwärmeanlagen leisten einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wärmeversorgung, Nutzung heimischer erneuerbarer Energieträger, regionalen Wertschöpfung und Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern.

Der Verband soll dabei eine gemeinsame und sachlich fundierte Stimme der Betreiber sein. Nur durch Zusammenarbeit können Erfahrungen gebündelt, gemeinsame Positionen entwickelt und die Leistungen sowie Herausforderungen der Bio-Nahwärme gegenüber Öffentlichkeit und Entscheidungsträgern nachvollziehbar dargestellt werden.